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Kantinenessen, Schnitzelkoma und Zivilisationskrankheiten


Wer kennt es nicht – das berühmte Schnitzelkoma? Damals in meinem Job als Ingenieurin schmeckte mir das Kantinenessen nicht nur überhaupt nicht gut, es war auch ziemlich ungesund. Das bemerkte ich unter anderem am täglichen Schnitzelkoma bei mir selbst und bei meinen Kollegen. Die Müdigkeit nach dem Mittagessen wurde zur Normalität und meistens mit mehreren Tassen Kaffee versucht, zu bekämpfen. Normal muss aber ein solches Nachmittagstief keineswegs sein. Das beschriebene Schnitzelkoma ist nur eine der kurzfristigen Auswirkungen von täglich geflogenen Essgewohnheiten. Alltäglich wurde es auch praktiziert, sich nachmittags einen süßen Riegel oder Gummibärchen zu gönnen. Überraschend war das für mich dann nicht, wenn viele meiner ehemaligen Kollegen an Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Sodbrennen, hohem Cholesterinspiegel, Gicht, etc. litten. Das waren dann die Langzeitfolgen von Essgewohnheiten, die man über Jahre oder Jahrzehnte pflegt. Um mich gesund zu ernähren, blieb mir nichts anderes übrig, als mir täglich mein selbst zubereitetes Essen mit zur Arbeit zu nehmen. Damit zog ich die Neugier meiner Kollegen auf mein gesdundes Essen. Zur gleichen Zeit hatte ich selbst mit chronischen Gesundheitsbeschwerden zu kämpfen. Mit einer eingehenden Literaturrecherche begann ich dann eine Ernährungsumstellung und konnte somit meine Beschwerden abwenden. Mein Arbeitgeber wollte, dass ich Gesundheitsworkshops zu gesunder Ernährung für die lieben Kollegen halte. Natürlich zögerte ich nicht lange. Anfänglich wurde ich von einigen damaligen Kollegen mit Skepsis im Workshop begrüßt. Als sie mich zum Ende aber mit großer Dankbarkeit aus dem Workshop verabschiedeten, war ich von dem Feedback so überwältigt, dass ich für mich entschloss:


Dieses hilfreiche Wissen möchte ich an möglichst viele Menschen weitergeben!


Und ruck zuck, habe ich mich von meiner Karriere als Ingenieurin verabschiedet. Sollte ich es bereut haben, ein Ingenieursgehalt gegen einen Job eingetauscht zu haben, der mich selbstbestimmt arbeiten lässt? Ganz sicher nicht! Ich habe erkannt, dass ich mit dem, was ich tue, nicht nur einen Mehrwert für andere Menschen schaffe, sondern dass ich auch selbst viel glücklicher und somit gesünder leben kann. Ich habe nun die Freiheit, an Themen zu arbeiten, die mich wirklich interessieren und das von jedem Ort aus, den ich mir aussuchen kann.


Schon selbst den Versuch gestartet, chronische Beschwerden zu bekämpfen?


Mein Kindestraum war es, Ärztin zu werden, damit ich kranken Menschen (genauer gesagt: kranken Kinder) helfen kann, wenn sie krank waren. Jetzt unterstütze ich als Ernährungberaterin meine Kunden auf präventivem Weg. Hast du dich nicht jemals gefragt, warum gesunde Ernährung eigentlich nicht in der Schule gelehrt wird? Je mehr ich mich mit gesunder Ernährung beschäftigte, desto fassungsloser war ich, dass häufig versucht wird, mit Mitteln lediglich die Symptome zu bekämpfen. Diese verschwinden eventuell temporär, aber auf lange Sicht könnte sogar noch größerer Schaden entstehen. Und ist man dabei der Ursache auf den Grund gegangen? Meist wird lediglich an der Oberfläche gekratzt. In meinen Coachingprogrammen greife ich auf tiefgreifendes Wissen zurück. Meine eigenen Krankheitsgeschichten, mein Studium zur Ernährungsberaterin und meine langjährigen Kundenerfahrungen fließen dabei mit ein. Neben den Empfehlungen, vermittle ich vor allem Wissen und gebe nützliche Tools mit an die Hand, womit meine Kunden freudig und mit Leichtigkeit in ein gesundes Leben starten können. Damit habe ich ihnen lange Recherchen abgenommen und stelle ihnen das Ergebnis nun zur Verfügung.

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